3 Sommertage Stadt Rimini

3 schöne Sommertage in der Stadt Rimini

Rimini ist eine ruhige Stadt, in der ihr viele Roller und Fahrräder in speziellen Parkplätzen zu sehen bekommt. Das Essen ist köstlich, die Menschen nett und die Atmosphäre angenehm. Wir erinnern uns gerne daran, wie wir durch die Gassen der Stadt Rimini schlenderten und die Tauben im Zentrum fütterten.

Wenn wir eine Abwechslung zum Badespaß in Viserbella suchten, stiegen wir in den Bus Nummer 4 und besuchten die Stadt Rimini. Bustickets kauften wir entweder bei einem Zeitungsstand in der Nähe unseres Hotels oder beim Touristinfo im Zentrum des Badeorts; ein Ticket kostet übrigens zwei Euro. Der Bus bringt euch bis zum Hauptbahnhof der Stadt Rimini. Dort gibt es einen Kiosk, wo ihr Tickets für die Rückfahrt kaufen könnt. Bei unserer Ankunft war es immer unglaublich warm und schwül, sodass unsere Tagesausflüge sich auf das Stadtzentrum resümierten.

Piazza Cavour in der Stadt Rimini

Rimini wurde im Jahr 268 v. Chr. von den Römern gegründet. Zur damaligen Zeit stellte die Stadt ein Kommunikationszentrum zwischen dem Norden und Süden der Halbinsel dar. Heute ist Rimini ein Badeort, der eine 15 Kilometer lange Küste und eine sehr bekannte Nachtszene hat.

Rimini Markt Cavour

Wir ersparten uns den Besuch der Küste und vergnügten uns in engen Gassen und Parks, die uns vor der heißen Julisonne hüteten. Unsere Spaziergänge führten uns häufig zu Piazza Cavour, einem Markt im historischen Stadtzentrum Riminis. Hier erwarten euch Cafés, Restaurants und bedeutende Gebäude. Bewundernswert ist das Gebäude Palazzo dell’Arengo, welches 1207 gebaut wurde und mit seinem Stil der Romanik zu überzeugen weiß. Daneben findet ihr das ehemalige Rathaus, welches 127 Jahre später gebaut wurde. Auch sehenswert: Der alte Fischmarkt, Antica Pescheria, genannt. Dieser ist seit 1747 eröffnet und lädt euch zum Einkaufen ein.

Rimini Markt Cavour Cafés

Der kleine Tempel im Barok-Stil Sanctuary of Sant’Antonio di Padova hat uns besonders gut gefallen. Seit 1518 ist dieser schon hier zu finden und befindet sich genau vor der Kirche Paolotti. Letztere wurde 1963 neu erbaut, da sie eines von vielen zerstörten Gebäuden des Ersten Weltkriegs war.

Rimini Altarium Sant’Antonio di Padova
Altarium Sant’Antonio di Padova und Kirche Paolotti

In der Mitte des Marktplatzes findet ihr die Statue von Papst Paul V, die 1940 restauriert wurde; in unmittelbarer Nähe befindet sich Fontana della Pigna, die von Giovanni Carrara im Jahr 1543 neu erbaut wurde. Bis 1912 war sie die einzige trinkbare Wasserquelle der Stadt Rimini.

Piazza Tre Martiri

Dieser Marktplatz war immer sehr lebendig und von Touristen und Einwohnern besiedelt, die sich unterhielten oder Eis aßen.

Wenige Gehminuten von Piazza Cavour entfernt könnt ihr Piazza Tre Martiri besuchen; dieser ist der wichtigste Marktplatz der Stadt und von historischer Bedeutung. 1944 wurden drei Einwohner von Nazitruppen hingerichtet. Nicht zu übersehen ist übrigens der Glockenturm Torre dell’Orologio aus dem 16. Jahrhundert, den ihr zu voller Stunde bewundern solltet.

Rimini Markt Tre Martiri

Eine weitere Kirche, die unsere Aufmerksamkeit geweckt hat, ist Chiesa San Giovanni Evangelista. Diese wurde von Augustiner Mönchen im 13. Jahrhundert errichtet und in den folgenden Jahren massiv renoviert.

Rimini Kirche San Giovanni Evangelista

Der Glockenturm der Kirche ist auf ihrer Rückseite zu finden und ragt beachtliche 55 Meter in die Höhe. Im Inneren ist die Kirche recht schlicht gehalten: Sie hat weiße Wände, wunderschöne Freskogemälde und ein altes, hölzernes Kreuz.

Burg Sismondo

Am letzten Tag besuchten wir die Burg Sismondo, die von Sigismund Malatesta, dem damaligen Oberhaupt der Stadt erbaut wurde. 1821 wurde die Burg in eine Kaserne für die lokale Feldgendarmerie verwandelt. Nach einer jahrelangen Dekadenz dient das Gebäude heute als Veranstaltungsort für diverse Vorführungen.

Rimini Burg Sismondo ferne

Rimini Burg Sismondo

Den Rest unserer Zeit verbrachten wir im Schatten in einem nahe gelegenen Park, wo wir frische Ananas und Honigmelone aßen. Während der Siesta schlossen die meisten Geschäfte und Restaurants, aber wir fanden immer ein Lokal, das dem Trend trotzte. In einem Restaurant aß Alina ein Lachscarpaccio mit Orange und Deian entschied sich für panierte Meeresfrüchte.

Rimini Markt Luigi Ferrari
Im Markt Luigi Ferrari haben wir einen Teil unserer Zeit verbracht

Insgesamt haben wir uns in der Stadt Rimini sehr gut gefühlt. Beim nächsten Besuch würden wir uns aber für den Frühling oder Herbst entscheiden. Außerdem würden wir gerne entlang der Meeresküste spazieren, einige kulturelle Aktivitäten erleben und die restlichen Badeorte der Region besuchen.

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