kulinarisches erlebnis in valencia

Kulinarisches Erlebnis in Valencia – ein Fest für den Gaumen

Eine farbige, aromatisierte Woche in einer wunderschönen Stadt, wo wir auf Schritt und Tritt von verschiedenen Aromen umhüllt waren – wir hatten ein schmackhaftes, kulinarisches Erlebnis in Valencia, welches wir so schnell nicht vergessen werden.

Als wir eine Woche in Valencia verbrachten, besuchten wir nicht besonders viele Restaurants. Unsere Freundin versorgte uns mit lokalen Spezialitäten wie paella, gazpacho, tortilla de patatas sowie empanadas. Sie arbeitete in einem italienischen Restaurant und musste die ganze Woche arbeiten, sodass wir sie regelmäßig dort besuchten. Unser kulinarisches Erlebnis in Valencia wurde folglich stark von dem Essen beeinflusst, welches zu Hause gekocht wurde.

Wenn wir unsere Zeit nicht im Restaurant verbrachten, spazierten wir durch die lebhafte Stadt. Alles um uns herum bereitete uns so große Freude, dass wir dem Essen nur wenig Beachtung schenkten. Wenn unser Magen dann doch zu laut knurrte, befriedigten wir unseren Hunger mit einem leckeren Eis.

Überall, wo wir gegessen haben, hat es uns geschmeckt. Die Kellner sind flott und das Essen einfach köstlich.

Mercado Central

Der riesige Markt im Zentrum der Altstadt verwöhnt euch zunächst mit seiner eindrucksvollen Architektur, die im Stil Art Nouveau gehalten ist. Dieses repräsentative Gebäude befindet sich hier seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts.

Mercado Central wurde zwischen 1910 und 1928 von den Architekten Alejandro Soler March sowie Francisco Guardia Vial errichtet. Die beiden haben es geschafft, diese eindrucksvolle Konstruktion an die umliegenden Gebäude anzupassen.

mercado central valencia
Zahlreiche Menschen kaufen in Mercado Central ein

Im Inneren des Marktes sind rund 400 kleine Verkäufer sowie 1.500 Personen tätig.

Das 8.160 Quadratmeter große Gebäude ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Ersteres ist 6.760 Quadratmeter groß, der zweite Bereich (Fischmarkt) misst 1.400 Quadratmeter. Die Auswahl ist riesig; ihr findet hier alles, was euer Herz begehrt. Angefangen bei frischem Fleisch und Fisch über Früchte und Gemüse bis hin zu Oliven und Käse.

Mercado Central war im Jahr 1996 der erste Markt der Welt, der einen computergesteuerten Lieferdienst besaß. Weitere Informationen rund um den Markt findet ihr auf der Webseite mercadocentralvalencia.es.

Adresse: Plaza del Mercado 6, 46001, Valencia

Café y Tapas

Café y Tapas befindet sich nicht nur mitten in der Stadt, sondern in einer der wichtigsten Marktplätze in Valencia. Das Lokal erregte mit seinen Tischen an seinen Fenstern unsere Aufmerksamkeit. Wir bestellten uns einen frischen Salat sowie ein Menü, das aus drei kleinen Portionen Pasta bestand. Die Kellnerin machte einen freundlichen Eindruck, auch wenn ihre Englischkenntnisse nicht überragend waren; das eine oder andere spanische Wort kennen wir – Kommunikation ist bei Essen selten ein Problem. Da wir am Fenster saßen, beobachteten wir die Passanten, die zur Mittagszeit offensichtlich genauso hungrig wie wir waren.

Adresse: Plaza del Ayuntamiento 17, 46002, Valencia

Tommy Mel’s

Nach einem langen Tag, den wir wie immer zu Fuß bewältigt hatten, suchten wir nach einem Lokal, wo wir unseren Hunger befriedigen konnten. Tommy Mel’s viel uns sofort auf, da es wie ein amerikanisches Lokal aus den 1950er-Jahren ausschaut, komplett mit kitschigen Sitzplätzen und einer Jukebox. Natürlich sprach die Kellnerin perfekt Englisch, sodass die Kommunikation keine Probleme bereitete. Wir entschieden uns für einen Burger sowie Eis. Deian bestellte das Fleisch medium rare; das cremige Eis wurde mit köstlichen Pekannüssen serviert.

Adresse: Gran Via del Marques del Turia 50, 46005 Valencia

Il Rosso

In diesem Restaurant hat unsere Freundin gearbeitet, sodass wir hier des Öfteren aßen. Es handelt sich um ein schön dekoriertes, italienisches Restaurant, welches eine behagliche Wohlfühlatmosphäre ausstrahlt. Wir entschieden uns für ein Rindfleisch-Carpaccio, serviert auf Rucola, Bruschetta, Crostini, Piadina sowie Desserts. Sie alle waren köstlich und wurden zügig serviert.

Apropos Servierung: Die einheimischen Bewohner sind sehr streng, wenn es um die Zubereitungszeit der Gerichte geht. Stellt euch darauf ein, dass ihr in Rekordzeit speisen werdet.

Im großen und ganzen war die Atmosphäre in diesem Restaurant sehr angenehm, insbesondere abends, wenn sich die Einheimischen zum Dinner treffen.

Adresse: Calle Guardia Civil 21, 46020, Benimaclet, Valencia

Asador Free Wok

Fünf Kilometer von Valencia entfernt liegt die Gemeinde Paterna. Hier aßen wir eines abends mit unseren Freunden, weil wir großen Appetit auf etwas Asiatisches hatten. Die beiden waren hier Stammkunden, weil das Restaurant nicht zu weit von ihrem Haus entfernt war. Da der Fokus auf Buffets (all you can eat) lag, probierten wir reichlich aus: Salate, Meeresfrüchte, Pasta, Sushi sowie Desserts. Wir können die Meeresfrüchte und den Sushi empfehlen. Das Restaurant selbst ist sehr groß und wirkt nicht beengend, selbst wenn viele Leute hier speisen – wir haben uns einfach wohlgefühlt.

Adresse: Centro Comercial Heron City, neben Kinepolis

Llaollao

Nirgendwo haben wir öfter gegessen als bei Llaollao. Täglich statteten wir Llaollao einen Besuch ab, um uns einen Frozen-Yoghurt zu schnappen. Der Joghurt ist sehr dickflüssig und passt perfekt zur angebotenen Schokoladensoße oder der karamelartigen Milchkonfitüre dulce de leche.

Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt und wie wir eine Woche in Valencia verbringt, könnt ihr jeden Tag eine neue Kombination ausprobieren.

Adresse: Calle Murro de Santa Ana 4, 46003, Valencia

La Lonja de la Seda

An dem, an dem ihr Mercado Central besucht, solltet ihr auf der gegenüberliegenden Straßenseite La Lonja de la Seda einen Besuch abstatten. Hier gibt es zwar nichts zu essen, jedoch ist es dennoch sehenswert. Dieses Gebäude ist ein Prachtexemplar des gotischen Stils in Valencia. Genießt hier einige Minuten in dem wunderschönen, mit Orangenbäumen gefüllten Garten und schaut euch die prachtvollen Innenräume an.

la lonja de la seda orangenbäume
Orangenbäume im Garten von La Lonja de la Seda

Für das zwischen 1482 und 1533 errichtete Gebäude waren die beiden Architekten Pere Compte und Joan Ibarra zuständig. Jahrzehntelang wurde in La Lonja de la Seda der Handel mit Seide betrieben. Deshalb ist das Gebäude auch als Silk Exchange bekannt.

La Lonja de la Seda umfasst drei Bereiche:

  1. Der Saal der Verträge ist der Hauptbereich, wo sich einst Kaufleute trafen, um Geschäfte abzuschließen. Später, im Jahr 1407, hatte die Bank Taula de Canvis eine Niederlassung in diesem Gebäude. Mit seinen hohen, massiven Pfeilern wirkt der Saal sehr eindrucksvoll.
  2. Der Turm (The Tower) ist eine dreistöckige Konstruktion; jede Etage ist mit einer Spiraltreppe verbunden.
  3. Der Pavillon, Consulate of the Sea genannt, wurde im Stil der Renaissance mit einem Dach aus dem 15. Jahrhundert gebaut. Das Dach stammt von dem ehemaligen Rathaus und überdeckt den Saal sowie die erste Etage.

Im Dezember 1996 nahm UNESCO La Lonja de la Seda in sein Weltkulturerbe auf.

la lonja de la seda saal
Der Hauptsaal in La Lonja de la Seda
la lonja de la seda korridor
Ein wunderschöner Korridor in La Lonja de la Seda
la lonja de la seda raum
Wunderschöner Raum mit einer hohen Decke aus Holz in La Lonja de la Seda
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Makabre Skulptur an einer Wand in La Lonja de la Seda
la lonja de la seda treppen
Wo führen diese Treppen in La Lonja de la Seda hin?
la lonja de la seda gebäude
La Lonja de la Seda Gebäude ist vom Garten sichtbar
la lonja de la seda inschrift
Eine Inschrift im Garten von La Lonja de la Seda

Der Eintritt kostet zwei Euro. Nehmt euch etwa eine Stunde für den Besuch Zeit, um auch einige Fotos anzufertigen und die Orangenbäume im Garten zu bewundern.

Adresse: Plaza del Mercado, 46001, Valencia

Artikelbild: Cel Lisboa | Unsplash

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