laptop zum arbeiten und reisen kaufen

Einen Laptop zum Arbeiten und Reisen kaufen

Wer unterwegs arbeitet, benötigt ein Notebook, das ihm dabei hilft, die täglichen Aufgaben effizient zu erledigen. Wir erklären euch, warum ihr einen Laptop zum Arbeiten und Reisen kaufen müsst, der euren Anforderungen gerecht wird.

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Eine der wichtigsten Entscheidungen, die ihr als digitale Nomaden machen werdet, ist die Wahl des Notebooks. Ist doch logisch: Ihr verbringt täglich viele Stunden mit dem Programmieren, der Erstellung von Webseiten, dem Schreiben von Artikeln sowie anderen Aufgaben, die euch letztendlich Geld einbringen.

Eines ist sicher: Man kann nicht einen Laptop zum Arbeiten und Reisen kaufen, der für alle digitalen Nomaden perfekt ist. Jede Person, die unterwegs arbeitet, hat unterschiedliche Bedürfnisse. Der nachfolgende Ratgeber soll euch dabei helfen, eure Prioritäten zu erkennen und das beste Gerät für eure persönlichen Bedürfnisse zu wählen.

Einen Laptop zum Arbeiten und Reisen kaufen – keine leichte Aufgabe

Windows hat den größten weltweiten Marktanteil – und dafür gibt es unzählige Gründe, die in diesem Fall keine Rolle spielen. Aber: Es gibt durchaus Vorteile, wenn so viele Menschen dasselbe Betriebssystem verwenden: Die Chance ist groß, dass ihr die Software findet, die ihr zum Arbeiten benötigt.

Apropos Software: Die Wahl eines geeigneten Notebooks für einen digitalen Nomaden beginnt nicht mit der Hardware, sondern den Programmen. Erstellt eine Liste mit Aufgaben, die täglich auf euch zukommen, zum Beispiel:

  • Website-Prototypen erstellen
  • Webseite mit HTML, CSS und JavaScript programmieren
  • die Webseite lokal testen
  • die Webseite online bringen
  • die Webseite an Kunden verkaufen
  • Kunden helfen, die Webseite zu nutzen

Jede einzelne Aufgabe muss möglichst zügig und effizient abgeschlossen werden. Soll heißen: Ihr erledigt mehr Arbeit in einer kürzeren Zeitspanne.

Die nachfolgende Tabelle gibt euch einen groben Überblick über die Vor- und Nachteile der drei großen Betriebssysteme (Windows, Linux, macOS):

OSVorteileNachteile
Windowsgroßer Auswahl kompatibler Hardware & Treiber, Support leicht zu finden, große Auswahl an Share- & Freewareanfällig für Spyware & Viren, Stabilitätsprobleme, Sicherheitsprobleme, keine große Auswahl an Open-Source-Software
Linuxkostenlos und Open Source, mit vielen Systemen kompatibel, nicht anspruchsvoll, sehr stabil, sehr flott, flexibel, relativ sicherkein offizieller Support, nicht mit essenzieller Software wie Microsoft Office Suite kompatibel
macOSleicht zu nutzen, sehr gut geeignet für Contenterstellung, relativ sicher, stabil, große Auswahl an kostenpflichtigen Programmen und Open-Source-Softwareteure Hardware, limitierte Hardware-Auswahl

Die richtige Hardware wählen

Je nachdem, welches Betriebssystem ihr wählt, müsst ihr euch Gedanken über die Hardware machen.

Um die Erklärung zu vereinfachen, haben wir sie in drei Kategorien aufgeteilt:

Linux

Wenn ihr euch für Linux entscheidet, müsst ihr zunächst einmal eine Distribution wählen. Anfängern empfehlen wir Ubuntu. Es ist leicht zu installieren und ihr werdet schnell mit dem neuen Betriebssystem zurechtkommen.

Profis sollten sich komplexere Distros wie Debian anschauen.

Ubuntu hat einen entscheidenden Vorteil: Es gibt Ubuntu-zertifizierte Hardware von Dell, zum Beispiel das Notebook XPS 13 Developer Edition. Darauf ist Ubuntu bereits installiert.

Wenn ihr ein anderes Notebook haben wollt, solltet ihr euch vor dem Kauf einen Überblick über Ubuntu zertifizierte Hardware verschaffen. Wie ihr unter dem Link sehen könnt, gibt es zertifizierte Hardware von Dell, HP und Lenovo; Asus hat auch einige Geräte im Angebot.

Windows

Windows hat gegenüber Linux den Vorteil, dass es eine sehr gute Treiberkompatibilität besitzt. Ihr müsst euch keine großen Gedanken machen, ob Windows auf eurem Gerät läuft. Und: Viele Notebooks werden mit vorinstalliertem Windows ausgeliefert.

Dennoch: Die aktuellste Version, Windows 10, hatte in der Vergangenheit einige negative Schlagzeilen gemacht, weil es die Privatsphäre seiner Nutzer nicht ganz ernst nimmt. Unter Umständen entscheidet ihr euch für ein Gerät mit einer älteren Windows-Version oder ihr achtet auf ein Downgrade-Programm zu Windows 8. Der letzte Ausweg bestünde darin, ein Notebook ohne Windows zu kaufen und eine Lizenz für das Betriebssystem aus dem Hause Redmond separat zu erwerben.

mac OS

Wenn ihr euch für macOS entscheidet, ist die Wahl der Hardware eingeschränkt. Ihr könnt im Grunde folgende Geräte wählen:

  • MacBook: Das kleine MacBook besitzt ein zwölf Zoll großes Display und wurde für sehr leichte Arbeiten entwickelt. Ihr dürft nicht vergessen, dass es keinen Ventilator hat und es in sehr heißen Regionen der Welt überhitzen könnte.
  • MacBook Air: Das kleinste MacBook Air mit einem elf Zoll Display ist nicht mehr Teil des Angebots von Apple – es wurde von dem 12-Zoll-MacBook abgelöst. Nun könnt ihr nur noch die 13-Zoll-Variante kaufen. Aber: Es hat kein Retina-Display wie die anderen MacBooks. Dennoch ist es günstig und könnte für viele digitale Nomaden ausreichend sein.
  • MacBook Pro: Das MacBook Pro erhielt 2016 ein neues Design und ist in drei Varianten erhältlich:
    1. Die erste Version (ohne Touch Bar) ersetzt im Grunde das MacBook Air; es besitzt einen ULV-Prozessor mit 15 Watt, hat nur zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse sowie einen langsameren Arbeitsspeicher als die Variante mit Touch Bar.
    2. Das MacBook Pro 13 Zoll hat die neue Touch Bar sowie Touch ID. Sein Prozessor ist schneller (28 Watt), genauso der Arbeitsspeicher; zudem hat es vier Thunderbolt-3-Ports.
    3. Die Variante in 15 Zoll hat nicht nur ein größeres Display, sondern auch dedizierte Grafikkarten von AMD.

Achtung: Die 2016-Modelle haben ausschließlich USB-C-Anschlüsse, die nicht mit dem alten USB-Port kompatibel sind; ihr müsst unter Umständen neue Kabel oder externe Geräte kaufen.

Die Verarbeitungsqualität ist entscheidend

Viele Menschen sind der Ansicht, dass die Notebooks von Apple überteuert sind. Zugegeben, vergleicht man sie mit einem Windows-Notebook, scheinen sie kos­ten­in­ten­siv.

Gehen wir auf die Details ein: Wie viele Notebooks werden aus Aluminium gefertigt? Nicht viele. Ein Großteil der Hersteller setzt auf (billiges) Plastik. Das Material ist nicht nur weniger robust als Aluminium, es kühlt auch euer Notebook nicht.

Natürlich hat Apple genauso wie andere Unternehmen, die hochwertige Laptops herstellen, gelegentlich Probleme mit seinen Geräten. Aus diesem Grund ist es immer ratsam, das neuste Modell nicht direkt am Tag der Veröffentlichung zu erwerben. Lasst andere Menschen die Beta-Tester sein und wartet auf deren Meinung ab. Große Probleme, falls es diese gibt, werden mit dem nächsten Update behoben sein.

Keyboard, Trackpad & Display

Abhängig davon, welcher Tätigkeit ihr als digitale Nomaden nachgeht, habt ihr unterschiedliche Bedürfnisse. Aber: Jeder digitale Nomade sollte beim Notebook-Kauf auf drei Eigenschaften achten:

  1. die Tastatur muss hochwertig sein
  2. das Trackpad sollte zügig reagieren
  3. der Bildschirm sollte hochauflösend sein

Ihr solltet sie definitiv ausprobieren, da nicht sehr viele Hersteller gute Tastaturen fertigen.

Für Entwickler und Texter ist die Tastatur entscheidend. Apple ist für seine exzellenten Tastaturen bekannt, jedoch hat das Unternehmen aus Cupertino mit dem MacBook im Jahr 2015 den Butterfly-Mechanismus vorgestellt, bei dem die Meinungen nicht durchweg positiv ausfallen.

Auf der anderen Seite hat Apple nach wie vor das beste Trackpad der Branche. Kein anderer Hersteller hat ein Trackpad im Angebot, welches der Apple-Ausführung in puncto Genauigkeit und Geschwindigkeit nachkommt. Wenn ihr eine Maus benutzt, benötigt ihr wahrscheinlich kein gutes Trackpad, aber die meisten digitalen Nomaden setzen auf diese Eingabemethode, um ihr Notebook zu steuern.

Zu guter Letzt, der Bildschirm: In den letzten Jahren haben Notebook-Hersteller ihre Geräte mit hochauflösenden Displays ausgerüstet. Apple nennt seine Retina, andere haben verschiedene Bezeichnungen. Neben der Auflösung ist auch die Beschichtung von Bedeutung. Es gibt zwei Arten von Displays:

  1. glänzend
  2. matt

Die meisten Notebooks gehören zur ersten Kategorie; einige haben eine Anti-Glanz-Beschichtung, aber diese verhindert Reflexionen nur teilweise. Wenn ihr regelmäßig im Freien arbeitet, solltet ihr ein Notebook mit einem matten Display erwerben.

Vergesst nicht die Accessoires

Beim Kauf eines Notebooks solltet ihr auch einen Blick auf Accessoires sowie externe Geräte werfen. Wenn ihr bereits einige USB-3.0-Festplatten besitzt, aber ein MacBook kauft, benötigt ihr Adapter oder neue Kabel, um sie an den USB-C-Port anschließen zu können.

Externe Festplatte Angelbird SSD2go PKT, USB3.1 Gen2, 256GB*
  • Shock, dust, splash water, temperature proof. X-Ray & magnetic proof
  • ESD & overload protection
  • TRIM Support

Schießt ihr Fotos mit einer Kamera, zeichnet ihr mit einem Wacom-Tablet oder verwendet ihr andere Geräte? Geht sicher, dass diese mit eurem neuen Betriebssystem und Notebook kompatibel sind.

Artikelbild: Olu Eletu | Unsplash

Last update on 24.08.2017 um 09:33 Uhr / Affiliate links / Images from Amazon Product Advertising API

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Wir sind zwei ortsunabhängige Personen, man nennt uns auch digitale Nomaden, die ihr Leben von ganzem Herzen genießen. Uns bereitet es große Freude, die Welt zu bereisen. Auf diesem Blog teilen wir unsere schönsten Momente.

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